Übersicht für Fanfaren

Die Fanfare ist ein Blechblasinstrument. Sie wurde im Mittelalter gespielt, wenn Könige ins Schloss kamen. Heute wird sie meist nur noch in Vereinen gespielt und ist sonst eher unbekannt. Sie ist dennoch in Naturtonfanfarenzügen, Orchestern und bei einigen Solisten vorhanden und erfreut sich dort an großer Beliebtheit.

Fanfaren bestehen meist aus verchromtem Blech. Eine Fanfare hat einen Trichter, ein Drehventil für den schnellen Wechsel von B und Es, zwei Wasserklappen zum Herauspusten von Speichel aus dem Instrumenteninneren und einen leichtbeweglichen Stimmzug, welcher auch die Halterung des Mundstückes ist. Der Trichter hat einen Durchmesser von 125 mm. Die Instrumentenlänge ohne Mundstück beträgt 490 mm. Die beiden Wasserklappen sind gut mit einer Hand erreichbar. Außerdem besitzt es zwei Befestigungsringe für Fanfarentücher, die im Abstand von 280 mm  angebracht sind. Eine gute Anfänger-Fanfare der Marke BEST SOUND, finden Sie schon für 149,00 € in unserem Online-Shop. Die BEST SOUND-Fanfare hat eine alt bewährte Bauform und ist trotzdem mit modernsten, qualitativ hochwertigen Materialien ausgestattet.

Um auf einer Fanfare spielen zu können, muss man viel üben. Außerdem braucht man ein Mundstück, das zur Mundform des Spielers passt. Meist benötigt man ein 7c Mundstück.

Einen Ton erzeugt man folgendermaßen: Zuerst lässt man die Lippen vibrieren, um sie zu lockern. Nun setzt man die Lippen an das Mundstück, welches in der Fanfare steckt. Als nächstes lässt man erneut die Lippen vibrieren und pustet Luft in die Fanfare. Nun entsteht ein Ton. Wenn man übt, wird der Ton auch klarer und sauberer. Danach spielt man diesen Ton noch einmal, aber man verändert die Lippenstellung dieses Mal. Jetzt entsteht ein anderer Ton. Diese beiden Töne muss man jetzt üben bis sie klar sind. Mit weiteren Übungen schafft man es auch einen Titel zu spielen und einen Tonumfang von 4 Tönen zu erzeugen.

Bei der Wahl der Fanfare sollte man auf die Preisklasse und auf die eigenen Fähigkeiten achten. Als Anfänger sollte man eine Fanfare nehmen die ca. 150 Euro kostet. Es empfiehlt sich eine Fanfare der Marke BEST SOUND. Diese ist in dem Tonspektrum 1 bis 4 sehr klar. Aber ab dem 6. Ton wird sie etwas kratzig und scharf. Für Fortgeschrittene ist eine teurere Fanfare geeigneter. Hochwertigere Fanfaren klingen zwar nicht mehr ganz so klar im Tonbereich 1 bis 4, aber es ist ein deutlicher Unterschied zu hören im Bereich zwischen dem 5. und dem 9. Grundton. Hierbei klingen die Töne klarer und sauberer.

Es gibt sogar Wettkämpfe unter Fanfarenzügen (Vereine für Fanfaren Musik). Zum Beispiel die Fanfaronade. Dort zeigen Vereine aus Ostdeutschland und Umgebung, was sie können. Die Fanfaronade ist der größte europäische Leistungsvergleich für Naturtonfanfarenzüge. Zudem ist es der Qualifikationswettkampf für die Weltmeisterschaften der World Association of Marching Show Bands (WAMSB) in Amerika. Es gibt mehrere Kategorien bei der Fanfaronade. Als Beispiel gibt es den Marsch Wettbewerb. Hier zeigt man wie synchron und geordnet man marschiert und Kurven läuft. Ein gängiges Fanfaren Modell bei den traditionellen Fanfarenzügen ist die BEST SOUND-Fanfare.

Sollte man in einem Fanfarenzug spielen und sogar sehr gut sein, hat man meist die Möglichkeit sich weiterzubilden. Man kann die Kurse D1, D2 und D3 belegen. Diese Kurse gehen ca. ein Wochenende lang. Hier frischt man Notenlehre, alte Titel, etc. wieder auf. Außerdem lernt man, wie man neuen Leuten das Fanfare spielen beibringt und wie man Mitglieder unterrichtet. Zudem muss man dort meist einen neuen Titel lernen und vorspielen. Dazu kommt, dass man oft noch eine Prüfung schreiben muss. Je nach Stufe (D1, D2,…) hat man einen anderen Schwierigkeitsgrad. Zum Beispiel ein Zweit-Instrument spielen oder einen Titel umschreiben und vorspielen.

Oft dauert es ca. 2 Jahre um Fanfare spielen gelernt zu haben und jeweils ca. 1 Jahr um eine andere Stimme zu beherrschen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen.

Mit Stimme ist die Ordnung gemeint. In der 4. Stimme sind meist Anfänger und es ist die leichteste Stimme. Sie spielen meist nur im Spektrum von dem 1. bis zum 4. Grundton. Dann kommt die 3. Stimme. Hier sind die etwas Besseren. Danach kommt die 2. und 1. Stimme. Dort sind meist die guten bis sehr guten Spieler. Hier ist es am schwierigsten und am anstrengendsten. Es werden oftmals nur Töne zwischen dem 4. und dem 7. gespielt. Außerdem sind es die Melodiestimmen. Gerade weil es so anstrengend ist, sind meist nur Mitglieder mit guter Ausdauer und viel Erfahrung dabei.

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