Interview: Finn Cornel von den „Verrockten Jungs“

Am 04. November war der talentierte, junge Gitarrist Finn Cornel, der Band „Verrockte Jungs“ bei Music-Town zu Gast, was wir direkt nutzten, um dem Nachwuchs-Rocker mal ein paar Fragen zu stellen. Das Interview führte Music-Town-Azubi Nina.

Hallo Finn! Schön, dass du da bist! Seit wann spielst du Gitarre?

Ich spiele jetzt seit 4 Jahren!

Wow – und wie alt bist du?

Ich bin 11. (grinst)

Wie bist du zur Musik gekommen?

Ich habe eine Gitarre geschenkt bekommen. Erst wusste ich mit ihr nichts anzufangen und dann haben meine Eltern Gitarrenunterricht für mich gesucht. Zu diesem habe ich mich dann angemeldet.

…und nach und nach hast du dann so gemerkt, dass dir das richtig Spaß macht, ja?

JA! (grinst)

Was hast du für musikalische Vorbilder?

Also an Gitarristen ist mein größtes Vorbild mein Gitarrenlehrer Guido Kamps! Und Band-Vorbilder sind die Toten Hosen, Madsen, Rammstein – da darf ich leider noch nicht alle Lieder hören – und die Sportfreunde Stiller

… also doch schon breit gefächert!

Wie lange gibt es deine Band schon, und wie ist es zur Gründung gekommen?

Die Band gibt es seit März dieses Jahres (2017). Arthur (der Drummer) und ich haben damals schon im Hort zusammen Musik gemacht und hatten Lust auf eine Band. Dann haben wir Leon bei der Wakeboard-Anlage in Neubrandenburg kennengelernt – wir fahren eben auch Wakeboard. Wir fragten ihn, ob er Lust hat Bass zu. Und dann hat Leon angefangen, für die Band Bass zu lernen. So war das. (lacht)

Hattet ihr schon viele Auftritte? Wo fanden die statt?

Unser erster, richtiger Auftritt war in Frankreich!

Wahnsinn, wie ist es dazu gekommen?

Wir waren mit der Musikschule in Frankreich. Ansonsten sind wir u.a. in Neustrelitz und Burg Stargard aufgetreten … was man eben so kennt. (lacht)

Spielt ihr nur eigene Lieder oder auch gecoverte Songs?

Zur Zeit spielen wir erstmal noch gecoverte Lieder. Wir nehmen aber gerade unseren ersten eigenen Song in Martins Tonstudio auf.

Hast du den Song allein geschrieben?

In unserer Familie ist das so: Wir arbeiten sehr viel zusammen. Ich hab immer die Grundidee und dann bauen wir alles gemeinsam darauf auf – Texte und so weiter. Guido und ich spielen die Gitarren ein – die Solos und …

Wovon handelt denn euer erster eigener Song?

Es handelt von einem Mädchen und mir. Wir wollten ins Kino gehen. Doch sie ist viel zu alt für mich. Also so eine Art Liebeslied.

Klingt spannend! Wann kommt der Song raus?

Die Produktionsfirma hat uns angeboten, mit uns ein Musik-Video zu drehen. Dafür werden für einen Kinosaal für ca. 4 Stunden mieten und darin die Aufnahmen machen. Jetzt werden gerade noch der Schnitt und die Nachbearbeitung gemacht … der Song sollte also bald raus kommen.

Wow, na das ist ja ein riesiger Erfolg! Was hast du für ein musikalisches Ziel?

Ein Ziel habe ich gar nicht. Ich möchte einfach nur Spaß haben und versuchen mein Bestes zu geben! Und damit am besten natürlich auch was erreichen!

Was war das größte Kompliment, das du bisher bekommen hast?

Wozu denn?

Na zu deinem Gitarrenspiel! (lacht) Fällt dir irgendein Moment ein, in dem du besonders gelobt wurdest?

Nein, als man freut sich ja über ein Lob aber man freut sich ja über jedes Lob, da hat man kein besonderes Lob!

Ach das hast du aber schön gesagt! Was ist dein größter Traum?

Mein größter Traum? Das wir als Vorband von Rammstein spielen. (lacht)

Na das ist doch mal was! (lacht)

Und natürlich, dass ich etwas erreiche – dass man etwas bekannt wird.

Verständlich. Aber ihr seid ja auf dem besten Wege! Wie viele Auftritte hattet ihr bisher?

Also dieses Jahr ist ja unser erstes Jahr und da hatten wir 11 bis 12 Auftritte!

Was für ein Erfolg! Danke, dass du hier warst und lass es weiterhin krachen!

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